SPD Hildburghausen

Parksituation in Innenstadt wird nicht besser

Stadtrat

voll belegter Parkplatz in der Unteren Allee in Hildburghausen

Die Mitglieder des SPD-Ortsvereins Hildburghausen diskutierten über das innerstädtische Parkraumkonzept. Dieses wurde durch ein Ingenieurbüro aktualisiert und liegt dem Stadtrat zur Beschlussfassung vor. Bedeutsam, aber nicht unerwartet, ist die Aussage in dem Konzept, dass kein Parkhaus erforderlich ist. 

Es gibt genügend Parkplätze. Von den vorhanden ist die Auslastung der zentrumsnah gelegenen am höchsten. Verwunderlich ist, dass die Erfassung ein Jahr alt und damit nicht aktuell ist. Seitdem wurden die Parkgebühren für fast alle Parkplätze verdoppelt. Der Parkplatz am Flutgraben ist zudem nicht mehr gebührenfrei. Die SPD-Stadträte hatten sich damals gegen die Erhöhung ausgesprochen – ohne Erfolg. Jetzt befürchten die Genossen, dass sich die Parkplatzsituation weiter verschlechtern wird. Die Sorge ist nicht unbegründet, wenn jetzt öffentlich genutzte Parkplätze zukünftig nur noch Mietern des Häfenmarktes zur Verfügung stehen. Sie verschärft sich weiter, wenn perspektivisch die Parkfläche am Salzmarkt bebaut wird. Das Konzept „Ruhender Verkehr“ empfiehlt daher eine Mehrfachnutzung der Anwohnerparkplätze. Das ist seit langem eine Forderung der SPD. Weiterhin soll die Wegweisung verbessert werden. Auch das ist nicht neu. Scheitert die Umsetzung wieder am Geld? Eins ist klar: Nicht nur hohe Parkgebühren verjagen Kunden, sondern auch fehlende zentrumsnahe Parkmöglichkeiten. Schon jetzt stehen Geschäfte in guter Innenstadtlage leer. Das darf nicht so weiter gehen. Es leidet nicht nur die Attraktivität darunter. Auch die Steuereinnahmen sinken. Gemeinsam mit den Gewerbetreibenden muss die Stadt wieder mehr Verantwortung übernehmen.

 
 

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